Diese Anleitung beschreibt, wie Sie die Statusübernahme aus N-able N-central™ in venabo.SERVICE einrichten. Sobald die Schnittstelle konfiguriert ist, übernimmt venabo Monitoringstatus automatisch – manuelle Übertragungen entfallen.
💡 Zwei Voraussetzungen: In N-central muss ein Benutzer mit Leserechten eingerichtet sein. Außerdem müssen die Statuswerte in venabo.SERVICE exakt mit derselben Schreibweise vorhanden sein wie in N-central.
Voraussetzungen
Stellen Sie vor der Einrichtung sicher, dass Sie über Folgendes verfügen:
- Administratorzugriff auf N-central
- Zugriff auf die Administration von venabo.SERVICE
- Einen dedizierten API-Benutzer in N-central
Schritt 1: Rolle für den API-Zugriff in N-central erstellen
Damit venabo Statusinformationen aus N-central abrufen kann, benötigt der verwendete Benutzer Leserechte (Read Only). Legen Sie dafür eine eigene Rolle an.
- Melden Sie sich in N-central an.
- Navigieren Sie zu: Administration → User Management → Roles
- Erstellen Sie eine neue Rolle, z. B. Venabo API – oder passen Sie eine bestehende Rolle an.
Schritt 2: Berechtigungen für die Rolle setzen
Öffnen Sie die Permissions der Rolle und setzen Sie die folgenden Bereiche mindestens auf Read Only.

| Bereich | Berechtigung |
|---|---|
| Configuration – Asset Discovery / Discovery Jobs | Read Only |
| Backup – Configuration | Read Only |
| Monitoring – Filters | Read Only |
| Monitoring – Service Templates | Read Only |
| Monitoring – Services / Tasks | Read Only |
| Security – Security Profiles | Read Only |
| Security – Security Servers | Read Only |
| Security – Security Events | Read Only |
| Device Passphrase | Read Only |
| Scheduled Tasks – File Repository | Read Only |
| Update Exclusions | Read Only |
| Quarantine Management | Read Only |
⚠️ Hinweis: Alle aufgeführten Berechtigungen müssen mindestens auf Read Only gesetzt sein, damit venabo die Statusinformationen über die API abrufen kann.
Schritt 3: Rolle einem Benutzer zuweisen
- Navigieren Sie zu: Administration → User Management → Users
- Öffnen Sie den gewünschten Benutzer.
- Weisen Sie die zuvor erstellte Rolle Venabo API zu.
💡 Empfehlung: Verwenden Sie einen dedizierten API-Benutzer, der ausschließlich für die venabo-Integration genutzt wird. So lassen sich Zugriffsrechte sauber trennen und bei Bedarf gezielt deaktivieren.
Schritt 4: Statuswerte in venabo.SERVICE anlegen
Damit venabo die Statusinformationen aus N-central korrekt verarbeitet, müssen die entsprechenden Statuswerte in venabo.SERVICE vorhanden sein.
⚠️ Wichtig: Die Statusbezeichnungen müssen exakt mit derselben Schreibweise angelegt werden wie sie N-central liefert – einschließlich Groß- und Kleinschreibung.
Legen Sie in venabo.SERVICE die folgenden Statuswerte an:
- OK
- Fehler
- Warnung
- Nicht verbunden
Schritt 5: Schreibweise prüfen
Bereits kleine Abweichungen in der Schreibweise verhindern, dass venabo den Status korrekt zuordnet. Die folgende Tabelle zeigt korrekte und fehlerhafte Beispiele im Vergleich.
| N-central Status | ✅ Korrekt in venabo | ❌ Fehlerhafte Schreibweise |
|---|---|---|
| OK | OK | ok, Ok |
| Fehler | Fehler | FEHLER, fehler |
| Warnung | Warnung | warning, WARNUNG |
| Nicht verbunden | Nicht verbunden | Nicht Verbunden, nicht verbunden |
Praxisbeispiel
Szenario: Ein Managed-Service-Provider betreibt N-central zur Überwachung von Kundengeräten. venabo.SERVICE soll den aktuellen Gerätestatus automatisch übernehmen, sobald sich dieser in N-central ändert.
| Schritt | Aktion | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 | Rolle „Venabo API“ in N-central erstellt, alle Rechte auf Read Only gesetzt | API-Zugriff ist vorbereitet |
| 2 | Dedizierter Benutzer „[email protected]“ angelegt und Rolle zugewiesen | Benutzer kann sich nur lesend verbinden |
| 3 | In venabo.SERVICE die Status „OK“, „Fehler“, „Warnung“, „Nicht verbunden“ angelegt | Statuswerte stimmen exakt überein |
| 4 | N-central meldet für ein Gerät den Status „Warnung“ | venabo übernimmt den Status automatisch und zeigt „Warnung“ an |
| Ergebnis | Monitoringstatus werden vollautomatisch synchronisiert – ohne manuellen Eingriff | |
Ergebnis nach erfolgreicher Einrichtung
✅ Die Schnittstelle ist aktiv, wenn: venabo Statusinformationen aus N-central abruft, Monitoringmeldungen korrekt übernommen werden und Status automatisch in venabo.SERVICE verarbeitet werden.
| Empfehlung | Grund |
|---|---|
| Dedizierten API-Benutzer verwenden | Saubere Trennung von Zugriffsrechten |
| Rollen regelmäßig prüfen | Sicherstellung, dass Read-Only-Rechte erhalten bleiben |
| Statusbezeichnungen in beiden Systemen identisch halten | Verhindert fehlerhafte oder fehlende Statusübernahmen |
Häufige Fragen
Was passiert, wenn ein Statuswert in venabo fehlt?
Liefert N-central einen Status, der in venabo.SERVICE nicht angelegt ist, kann venabo diesen nicht zuordnen. Der Status wird dann nicht übernommen. Legen Sie den fehlenden Wert in venabo.SERVICE mit exakt derselben Schreibweise an.
Warum wird der Status trotz korrekter Einrichtung nicht übernommen?
Häufige Ursachen sind abweichende Groß- und Kleinschreibung (z. B. „Fehler“ vs. „FEHLER“) oder fehlende Berechtigungen für den API-Benutzer. Prüfen Sie beide Punkte anhand der obigen Tabellen.
Kann ich denselben API-Benutzer für mehrere Integrationen nutzen?
Technisch ist das möglich, jedoch empfehlen wir für jede Integration einen eigenen Benutzer. So behalten Sie den Überblick über aktive Verbindungen und können einzelne Integrationen bei Bedarf gezielt deaktivieren.
Muss ich Änderungen an den Statuswerten in N-central sofort in venabo nachpflegen?
Ja. Sobald N-central einen neuen oder geänderten Statuswert liefert, muss dieser auch in venabo.SERVICE vorhanden sein – andernfalls schlägt die Zuordnung fehl. Stimmen Sie Änderungen an Statusbezeichnungen in beiden Systemen immer synchron ab.