Vorbereitung
Bevor Sie mit der Installation beginnen, benötigen Sie eine Virtualisierungssoftware und das Ubuntu-Server-Image. Die nachfolgenden Schritte gelten grundsätzlich für VirtualBox, VMware und Hyper-V – die genaue Benutzeroberfläche kann je nach Software leicht abweichen.
- Wählen Sie eine Virtualisierungssoftware: VirtualBox, VMware oder Hyper-V.
- Laden Sie die aktuelle Ubuntu Server LTS-Version von der offiziellen Webseite herunter: ubuntu.com/download/server.
💡 Tipp: Verwenden Sie stets eine LTS-Version (Long-Term Support), da diese über einen längeren Zeitraum mit Sicherheitsupdates versorgt wird und für den Serverbetrieb empfohlen ist.
Virtuelle Maschine erstellen
Richten Sie die virtuelle Maschine in Ihrer Virtualisierungssoftware wie folgt ein:
- Starten Sie Ihre Virtualisierungssoftware und öffnen Sie den Assistenten zum Erstellen einer neuen virtuellen Maschine.
- Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für die VM und wählen Sie einen Speicherort auf Ihrer Festplatte.
- Wählen Sie als Betriebssystem Linux und die passende Ubuntu-Version aus.
- Weisen Sie der VM ausreichend Ressourcen zu (Empfehlung: 2 CPUs, 8 GB RAM).
- Erstellen Sie eine neue virtuelle Festplatte mit ausreichend Speicherplatz (Empfehlung: 40 GB).
- Binden Sie die heruntergeladene Ubuntu-ISO-Datei in das virtuelle CD/DVD-Laufwerk der VM ein.
| Ressource | Empfehlung | Minimum |
|---|---|---|
| CPUs | 2 | 1 |
| Arbeitsspeicher | 8 GB | 4 GB |
| Festplatte | 40 GB | 20 GB |
Ubuntu installieren
- Starten Sie die virtuelle Maschine.
- Folgen Sie den Anweisungen des Ubuntu-Installers.
- Wählen Sie Normale Installation, um eine Standardinstallation durchzuführen.
- Wählen Sie bei der Festplattenpartitionierung entweder die automatische Partitionierung durch Ubuntu oder konfigurieren Sie die Partitionen manuell.
- Vergeben Sie beim Erstellen des Benutzers einen beliebigen Namen – beachten Sie dabei den folgenden Hinweis.
- Schließen Sie die Installation ab und starten Sie die VM neu.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Erstinstallation wird ein Name für den Root-Benutzer benötigt. Dieser darf NICHT „venabo“ lauten! Die Installations- und Updateroutinen legen diesen Benutzer im weiteren Verlauf automatisch an. Wird „venabo“ als Root-Benutzer verwendet, bricht die Installation ab.
venabo installieren
Nach dem Neustart der VM installieren Sie venabo mit den folgenden Schritten:
- Melden Sie sich an der VM an und wechseln Sie in den Root-Modus:
sudo su - Führen Sie das Installationsskript aus:
bash <(curl -fsSL http://install.venabo.de/install.sh) - Befolgen Sie die Anweisungen des Installationsskripts bis zum Abschluss.
💡 Tipp: Stellen Sie vor der Ausführung sicher, dass die VM eine aktive Internetverbindung hat, damit das Installationsskript alle benötigten Pakete herunterladen kann.
venabo im Browser aufrufen
Nach erfolgreicher Installation rufen Sie venabo direkt über die IP-Adresse der VM in Ihrem Browser auf:
https://192.168.178.1 (ersetzen Sie die IP-Adresse durch die tatsächliche Adresse Ihrer VM)
✅ Hinweis: Die IP-Adresse Ihrer VM finden Sie in der Netzwerkkonfiguration Ihrer Virtualisierungssoftware oder indem Sie in der VM den Befehl ip addr ausführen.
Praxisbeispiel
Szenario: Sie richten auf einem Windows-PC mit VirtualBox eine neue Ubuntu-Server-VM ein und installieren venabo darauf.
| Schritt | Aktion | Beispielwert |
|---|---|---|
| 1 | ISO herunterladen | ubuntu-24.04-live-server-amd64.iso |
| 2 | VM benennen | venabo-server |
| 3 | Benutzer anlegen (Ubuntu-Setup) | admin (nicht: venabo) |
| 4 | venabo-Skript ausführen | bash <(curl -fsSL http://install.venabo.de/install.sh) |
| 5 | venabo aufrufen | https://192.168.178.55 |
Häufige Fragen
Warum darf der Root-Benutzer nicht „venabo" heißen?
Das Installationsskript legt während der Installation automatisch einen Systembenutzer mit dem Namen „venabo" an. Existiert dieser Name bereits als Root-Benutzer, kommt es zu einem Konflikt und die Installation bricht ab. Wählen Sie daher beim Ubuntu-Setup einen anderen Benutzernamen, z. B. admin.
Welche Virtualisierungssoftware wird empfohlen?
venabo funktioniert mit allen gängigen Virtualisierungslösungen. Für den Einstieg empfiehlt sich VirtualBox, da es kostenlos und plattformübergreifend verfügbar ist. Für professionelle Umgebungen bieten VMware oder Hyper-V zusätzliche Features für den Unternehmenseinsatz.
Wie finde ich die IP-Adresse meiner VM?
Melden Sie sich in der VM an und führen Sie den Befehl ip addr aus. Die IP-Adresse steht neben dem Netzwerkinterface (meist eth0 oder enp0s3). Alternativ zeigt die Netzwerkkonfiguration Ihrer Virtualisierungssoftware die vergebene Adresse an.
Was passiert, wenn die Installation des Skripts fehlschlägt?
Prüfen Sie zunächst, ob die VM eine aktive Internetverbindung hat (ping google.com). Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie den Befehl als Root ausführen (sudo su). Sollte der Fehler weiterhin auftreten, wenden Sie sich an den venabo-Support.
Zusammenfassung
| Phase | Wichtigste Punkte |
|---|---|
| Vorbereitung | Ubuntu Server LTS herunterladen, Virtualisierungssoftware bereitstellen |
| VM erstellen | Mindestens 2 CPUs, 8 GB RAM, 40 GB Festplatte empfohlen |
| Ubuntu installieren | Benutzername darf nicht „venabo" sein |
| venabo installieren | Skript als Root ausführen: bash <(curl -fsSL http://install.venabo.de/install.sh) |
| Aufruf | venabo über https://[IP-Adresse der VM] im Browser aufrufen |